BILDUNG

 

Geschichte des Modernen Fünfkampfs

Das Pentathlon (Fünfkampf) war eine athletische Disziplin bei den Olympischen Spielen der Antike. Der Name leitet sich ab von dem griechischen Wort „Fünf Wettkämpfe“: Speer, Diskus, Sprung, Lauf und Ringen. Das erste Mal waren sie ab den 18. Olympischen Spielen der Antike mit dabei. (Quelle: Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Pentathlon, 1.3.21)

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Think Gold- Mentaltraining im Spitzensport

"Schneller, höher, weiter": Angesichts der herannahenden Olympischen Spiele in Tokio 2021 erweist sich das Motto der olympischen Bewegung als veraltet - es fehlt der Zusatz "intelligenter"! Seit mehreren Jahren stagnieren die Leistungen der Athleten. Als letzte Waffe der Leistungssteigerung erscheint der Beitrag der Neurowissenschaften zur mentalen Verfassung der Spitzensportler ...

 

Anlässlich der Olympischen Spiele staunen Millionen von ZuschauerInnen immer wieder über die körperlichen Heldentaten der AthletInnen. Doch hinter den schier unfassbaren Leistungen stecken oft ganz besondere, jahrelang weiterentwickelte geistige Fähigkeiten, die einen Sieg mental ermöglichen. Dank des Mentaltrainings lernen die SportlerInnen, sich nicht ablenken zu lassen, Stress und Ängste abzubauen und die für Bestleistungen erforderliche Konzentration und Ausdauer zu erwerben. Von einem Champion mit schneidigem Auftreten sagt man, er sei „mental stark“. Der Sieger wird überschwänglich gelobt, Verlierer hingegen müssen sich nach einer Niederlage oft anhören, sie hätten ihre „mentale Stärke verloren“.
Was versteht man unter der mentalen Verfassung von SportlerInnen, und wie funktioniert sie? Mit welchen neuen Mitteln kann man sich mental besser rüsten, um seine Leistung zu steigern?
Auf diese Fragen haben die Neurowissenschaften inzwischen viele Antworten. In den letzten Jahren arbeiteten immer mehr Athleten mit MentaltrainerInnen zusammen. Dabei wird beispielsweise die Imaginationsfähigkeit der SportlerInnen ausgebaut, um ein erfolgreiches Visualisierungstraining zu gewährleisten.
Jean-Yves Cauchard verfolgt in seiner Dokumentation einen innovativen Ansatz, indem er Mentaltrainer, GrundlagenforscherInnen und Athleten von Potsdam über Los Angeles und Montréal bis nach Marseille zu Worte kommen lässt. Bei dieser „Reise in den Kopf“ von SpitzensportlerInnen äußern sich der französische Schwimmer Florent Manaudou, der deutsche Fünfkämpfer Marvin Dogue und die französische Weltmeisterin im Säbelfechten Cécilia Berder zu den neuartigen Methoden des Mentaltrainings. Sie alle eint der Wunsch, ihre Leistungsgrenzen zu überwinden – getreu der traditionellen olympischen Devise „schneller, höher, weiter“.

 

Regie : Jean-Yves Cauchard

Land : Frankreich

Jahr : 2021

Herkunft : ARTE F

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